Der Winter klopft an! Nun gilt es den Garten winterfest zu machen…
Frostempfindliche Pflanzen brauchen jetzt einen Winterschutz. Zum Beispiel das Mandelbäumchen oder Pfirsich, aber auch viele andere Sträucher sind dankbar wenn sie eine „Decke“ für die kalte Zeit erhalten.
Dahlien, Gladiolen und auch die Knollen der Canna werden ausgegraben, getrocknet und zum überwintern einquartiert.
Bei uns hat es bereits Mitte November zu schneien begonnen und die Ruhe im Garten kehrte ein.
Aber bitte vergesst nicht noch für die Tiere im Winter vorzusorgen. Damit die Vögel auch im Winter ausreichend Wasser finden, wenn alles zugefroren ist. Gibt es eine leichte, pfiffige Idee: Ihr braucht einen Pflanzring, 1 großen Tonuntersetzer und ein Grablicht.
Wenn ihr nun das Grablicht in den Pflanzring stellt und den Tonuntersetzer darauf stellt (es muss ein Abstand sein) und mit Wasser auffüllt, bleibt das Wasser frostfrei und die Vögel haben eine Trinkquelle.
Der Monat des Erntedank und des Halloween-Festes… Ja, ich weiß, hier scheiden sich die Geister… Gehört Halloween nach Deutschland, ja oder nein? Ich denke den Hype wird keiner mehr stoppen 🙂 Und in Corona-Zeiten tut jede Abwechslung gut.
Der Garten ist ein Traum… der Vorratskeller wird aufgefüllt, Schnittblumen zaubern ein Lächeln, wenn man sie als Geschenk überreicht und die Tierwelt ist mehr als glücklich im Garten.
Wer denkt im Oktober habe er nicht mehr viel im Garten zu tun… der irrt!
-Obstbäume noch vor dem Frost pflanzen -Blumenzwiebeln für das Frühjahr pflanzen -Herbstzeitlose und Herbstkrokusse pflanzen -wurzelnackte Rosen können nun gekauft und gepflanzt werden -Laub vom Rasen entfernen, aber nicht entsorgen! Denn es dient noch sehr gut als Mulchschicht um Pflanzen vor dem Frost zu schützen. Anschließend kann Laub in einem extra Komposter kompostiert werden.
Der Herbst ist da und das Wetter wird nachts bereits etwas kühler. Aber der Garten leuchtet in kräftigen Farben und schenkt und uns so viel Obst und Gemüse, wie in kaum einem anderem Monat.
Der September ist der letzte Monate in dem Pflanzen noch gedüngt werden. Allerdings ist es im Spätherbst noch möglich mit organischem Material zu düngen und so bereits für das Frühjahr vorzusorgen.
-Heckenstauden pflanzen -Hecken können an einem bedecktem Tag geschnitten werden -Chrysanthemen die jetzt gepflanzt werden, nehmen weniger Schaden im Winter und etablieren sich meist gut in Garten -Feldsalat säen für eine Ernte im Winter -ist das Laub der Zwiebeln eingetrocknet ist dies der beste Erntezeitpunkt -am späten Morgen eines sonnigen Tages Kräuter ernten und an einem schattigem, luftigem Ort zum trocknen aufhängen
Der heißeste Monat des Jahres in der Regel… wieso in der Regel? Dieses Jahr strebt er wohl eher den Titel wechselhaftester Monat des Jahres an. Aber egal, wir lassen uns die Laune nicht vermiesen und man muss die Natur eben so nehmen, wie sie ist.
Im August stehen wieder ein paar Arbeiten im Staudenbeet an.
Zu allererst gilt es die Hortensien mit Hortensienblau zu düngen, damit die Farbenpracht auch wie gewünscht ausfällt.
Denn mit dem Hortensienblau wird beeinflusst ob die Hortensie in einem weiß oder rosa Ton oder doch bis zu einem satten Blauton erblüht.
An nicht zu heißen Tagen werden Stauden, die zu groß geworden sind und bereits geblüht haben geteilt. Wie zum Beispiel die Iris, Taglilien, Margeriten und ähnliche.
Ende August ist es bereits Zeit an den nächsten Frühling zu denken und auch wer rechtzeitig dran ist an den Herbst. Denn nun könnt ihr noch Herbstzeitlose pflanzen, welche meist im selben Jahr noch erblühen.
Wir haben dieses Jahr auch Herbstkrokusse gesetzt und zwar Safrankrokusse… ich bin gespannt ob es bereits nächstes Jahr zur ersten Blüte und Ernte kommen wird!
Für das Frühjahr setzen wir nun auch noch Tulpen, Krokusse, Narzissen und Co in die Beete. Wer die Tulpen jeden Sommer nach der Blüte in den Keller lagert um die Blühfreude zu erhalten, dem empfehle ich die Blütenzwiebel in kleine Pflanzkörbe zu setzen um diese leichter wieder aus der Erde ausgraben zu können.
Im Nutzgarten könnt ihr nun noch einiges an Gemüse für die Herbsternte säen, wie zum Beispiel Mangold, Feldsalat und auch Winterblumenkohl.
Auch Erdbeeren können jetzt für eine reiche Ernte im Frühsommer gepflanzt werden.
Es ist warm und am liebsten sitzt man nun mit einem Eis in der Hand im Schatten und erfreut sich über die zahlreichen Schmetterlinge, welche die harten Arbeiten des Frühlings genießen und sich am Nektar der vielen gesäten und gepflegten Pflanzen erfreuen.
Das Pfauenauge erfreut sich am Lavendel!Einer meiner absoluten Lieblinge, der mittlweile zum Glück festen Fuß in unserem Garten gefasst hat… der Schwalbenschwanz
Im Juli ist es im Garten um vieles ruhiger geworden, was die Arbeiten betrifft.
Es werden weiterhin die verblühten Samenstände ausgebrochen, Umkraut entfernt und natürlich mit ausreichend Wasser versorgt.
Und wir können mit dem ernten der Kräuter beginnen. Am besten macht ihr dies in den ersten Morgenstunden, bevor es zu heiß wird.
Lavendel, Minze und Co können uns so noch bis in den Winter hinein mit dem Duft des Sommers erfreuen.
Aus verschiedenen Kräutern habe ich dieses Jahr wieder kleine Kräuterkränze gebunden:
Wie ihr solche Kränze bindet zeige ich euch hier in einem kurzem Video:
Eines wächst in warmen Monaten besonders gut in unseren Gärten… das Unkraut, entschuldigung, das Beikraut natürlich. Auch wenn mittlweile zum Glück ein Umdenken in den Gärten von statten geht und zum Glück die Tendenz deutlich zu naturnahem geht, kenne ich doch einige Pflänzchen, die mit im Garten gehörig auf die Nerven gehen und bei denen ich wirklich ständig dabei bin, diese mit den Wurzeln aus meinem Garten zu verbannen und zwar BEVOR diese Samen bilden! Dazu gehören zum Beispiel das kanadische Berufkraut und der Vogelknöterich.
Habt auch ihr Beikräuter, die ihr einfach nicht leiden könnt?
Verblühtes von Rosen, Geranien und Co regelmäßig ausbrechen. Bei Geranien am einfachsten den Stängel an der nächsten Verdickung abbrechen. Bei Rosen schneidet ihr unterhalb der verblühten Blüte und zwar 1 cm über dem darunter liegendem 5 teiligem Blatt.
Wie hier zu sehen, stehen direkt unter der Blüte 3-blättrige Blätter und weiter darunter, seht ihr rechts ein 5- blättriges Blatt, worüber wir die Rose einkürzenDurch das ausschneiden der verblühten Knospen regt ihr die Rose zu einer 2ten Blüte im Spatsommer an.
Ab dem 21. Juni ist die Ernte des Rhabarber beendet, da ab dieser Zeit die Konzentration von Oxalsäure zu hoch wird. Dennoch gehört er gepflegt. Das heißt Blütenstände ausdrehen 8nicht schneiden) und mit ca 2 Liter Kompost gut nachdüngen.
Um eine reiche Ernte im Herbst zu erhalten, werden auch Weinreben mit einem Sommerschnitt gekürzt. Während der Blüte wird jeder Fruchttrieb über dem vierten bis fünften Blatt hinter dem letzten Blütenstand abgeschnitten, damit die künftigen Trauben mehr Licht und Wasser zum Wachsen zur Verfügung haben.
Der Wonnemonat Mai ist angebrochen und wir sehnen uns hier sehnlichst etwas wärmere Zeiten herbei!
Aber die Sehnsucht nach Erde zwischen den Fingern ist schon so groß, dass wir unbedingt in die Saison starten wollen und bei vielen Kunden ist es zum Glück auch schon möglich die Arbeiten anzugehen.
Im Mai gibt es eine Zeit, die sich jeder Gartenliebhaber herbeisehnt! Die Eisheiligen (11.-15.Mai)… denn sind diese meist sehr eisigen Tage rum, kann das Gartenjahr so richtig los gehen.
Hat uns die kalte Sophie besucht, können die Kübelpflanzen ins freie ziehen!
Außerdem wird es nun Zeit den Rasen zu säen und bestehenden Rasen zu vertikutieren und zu mähen.
Direktsaaten:
Sommerblumen wir Kapuzinerkresse, Sonnenblumen, Ringelblumen, Cosmeen und Co kann man nun direkt ins Freiland säen. Darauf achten, dass die Aussaaten gleichmäßig feucht bleiben.
Gemüse wie Bohnen kann nun entweder als Jungpflanze oder als Saat in die Beete
Rückschnitt
von Formgehölzen
Buchsbaum regelmäßig in Form schneiden
Forsythien nach der Blüte zurückschneiden
Mandelbäumchen direkt nach der Blüte stark einkürzen
Bei Rhododendron, Azaleen und Flieder alte Blütenstände ausbrechen um die Neubildung von Knospen im neuen Jahr anzuregen.
Knollen von Dahlien, Gladiolen und Begonien können nach den Nachtfrösten gesetzt werden.
Und was wir im ersten richtig warmen Monat nicht vergessen dürfen zu machen:
Nehmt euch die Zeit und genießt eine Tasse Kaffee im Garten und beobachtet das Naturspektakel!
Das soll Frühlingswetter sein? Wahnsinn wie kalt es dieses Jahr noch ist.
Dennoch kann im Garten bereits die ein oder andere Arbeit verrichtet werden.
Düngung der Beete – Kompost in der Menge von 1 Schaufel auf 1 m ² Erde ausbringen und leicht einarbeiten – Stickstoffdünger auf Gemüsebeeten 14 Tage vor Pflanzung ausbringen -Obstbäume und Beerensträucher (außer Moorbeetpflanzen) mit Kalium- und Kalziumreichen Dünger versorgen
Rückschnitt im Garten: – Lavendel kräftig zurück schneiden, aber nicht ins Altholz -Buchsbaum in Form schneiden; Schnittholz kann gut für Stecklingszucht verwendet werden -Blütenstände von Narzissen und Tulpen anschneiden, damit sie keine Samen bilden, sondern die Kraft in den Zwiebeln speichern. -Brombeerruten die im Vorjahr getragen haben 10cm über dem Boden abschneiden – Ruten von Sommerhimbeeren auf ca 160 cm einkürzen
Anhäufelung der Rosen vom Herbst entfernen
Im Nutzgarten erfolgen bereits die ersten Aussaaten, bzw. im Gewächshaus kann schon die erste Auspflanzung der vorgezogenen Jungpflänzchen erfolgen. Sollte es nachts allerdings noch stark gefrieren, dann könnt ihr euch behelfsweise mit Grabkerzen über Nacht das Gewächshaus über 0 Grad halten.
Dieses Jahr war der Spätwinter sehr mild. Das hat seine Vor- und Nachteile.
Schön ist natürlich, dass wir die Sonne genießen können, keine dicke Winterjacke mehr brauchen und die Frühlingsgefühle uns aus dem Haus locken.
Aber großer Minuspunkt ist leider auch die Gefahr von Spätfrösten und die haben uns in der zweiten Märzhälfte noch mal stark eingeholt.
To Do: – bereits austreibende Pflanzen mit Vlies über Nacht vor dem Frost schützen -Immergrüne gießen, damit keine Trocknungsschäden entstehen -der erste Dünger wird ausgebracht. Kompost verteilt man 1 volle Schaufel auf 1 qm Beetfläche Kalkstickstoffdünger nach Herstellerangaben ausbringen und einarbeiten. Meist sind dies ca 50g auf 1qm -Gemüse- und Sommerblühpflanzen vorziehen -Dahlien in Töpfen im Haus vorziehen um die Blütezeit nach vorne zu verlegen – Hortensien schneiden Ballhortensien: Triebe Bodennah abschneiden, ca 10cm über dem Boden Bauernhortensien: nur Verblühtes 1 cm über einer Blattknospe abschneiden Rispenhortensien: Triebe um ca 2/3 kürzen – Wurzelnackte Obstbäume und Rosen pflanzen – Wenn die Forsythien blühen (nicht vorher!!) –öfter blühenden Rosen brauchen einen kräftigen Rückschnitt — Beet-, Edel- und Hochstamm-Rosen werden auf drei bis fünf Knospen zurück geschnitten — Strauch- und Kletterrosen werden in der Regel nur mäßig geschnitten. Starke und unverzweigte Triebe werden um die Hälfe eingekürzt – An den Blühstauden wird nun das Verblühte abgeschnitten. Aber bitte noch nicht häckseln oder entsorgen. Enfach umgedreht an einen Ast oder Zaun hängen. Oder in einer Gartenecke aufhäufeln. In den Stängeln sind nämlich noch ganz viele Insekten im Winterschlaf.
Ist das Wetter frostfrei und auch kaum Nachtfrost, so können die ersten Frühlingsblüher wie Hornveilchen oder Primeln gepflanzt werden. Allerdings brauchen diese über Nacht und an Tagen, an denen es nochmals leicht schneit Winterschutz mit einem Vlies oder einer Folie.