Februar 2021

Der Winter hat den Garten im Griff.

Gibt es denn nun etwas für uns zu tun?

Einer der wichtigsten Punkte sind die immergrünen Stauden, wie Eibe, Kirschlorbeer, Buchs und Co. Denn an frostfreien und schneefreien Tagen muss hier gegossen werden, sobald der Boden beginnt aufzutrocknen.
Das geht recht schnell, da auch der Frost die Feuchtigkeit aus dem Boden zieht. Um Trocknungsschäden zu vermeiden, solltet ihr auch hier im Winter nicht Wasser sparen.

Die Gartenvögel werden es euch danken, wenn ihr ihnen auch im Winter den Zugang zu Trinkwasser ermöglicht.
Um das Wasser vor Frost zu schützen haben wir einen TIPP für euch:
Nehmt einen Betonmauerstein, diesen platziert ihr im Garten auf festem Untergrund. In den Stein stellt ihr nun eine Grabkerze, die ihr natürlich anzündet!
Oben auf den Betonstein wird nun noch ein großer Tonuntersetzer gestellt und darin Wasser eingefüllt.
Durch die Wärme der Kerze, die mehrere Tage brennt, bleibt das Wasser frei von Frost und ermöglicht den Vögeln den wichtigen Zugang zu Trinkwasser.

Im Nutzgarten wird auch bereits die erste Aussaat vorbereitet.

Nun könnt ihr bereits vorkultivieren:

  • Paprika
  • Chili
  • Zwiebel
  • Brokkoli
  • Blumenkohl
  • Kohlrabi
  • erste Tomatensorten
  • Frühsalat

Wichtig beim Kohl und Salat ist, in mehreren Etappen zu sähen. Ich sähe zum Beispiel eine Reihe im Februar, eine im März und eine im April. Dann fällt die Ernte über einen längeren Zeitpunkt.

Januar 2021

Der Winter hüllt das Land in eine schützende Schicht aus weichem, flockigem Schnee.
Braucht es eigentlich Schnee und Frost im Garten?
JA. Definitiv. Denn die Kälte gehört zum Jahresverlauf genauso wie die Wärmeperiode im Sommer. Durch die Kälte werden einige Ungeziefer und Bakterien in ihrer Population eingedämmt.
Außerdem gibt es Pflanzen die sich ohne die Kälte gar nicht weiter vermehren könnten. Diese Pflanzen haben Samen, die man Kaltkeimer nennt. Erst nach einer Kältephase von mindestens 14 Tagen, können diese Samen in der anschließend wärmeren Keimphase austreiben.

Im Januar könnt ihr zum Beispiel Kaltkeimer, die ihr im Herbst vergessen habt auszusäen, nun noch in Anzuchtschalen säen und draußen in den Garten stellen.

Nun denken wir auch bereits an die folgende Gartensaison im Nutzgarten. Wer gerne Paprika, Auberginen, Chili oder auch große Gemüsezwiebeln anbaut, der muss nun bereits an die Aussaat denken. Dies könnt ihr auf der Fensterbank oder falls ihr diesen Luxus habt, auch im beheizten Gewächshaus, tun.

Januar/ Februar ist bekanntlich die Zeit der Gartenplanung. Ein Garten ist nie fertig und ich kenne bis dato keinen Gartenbesitzer, der jemals gesagt hatte, dass sein Garten sich nicht mehr ändern wird. Ein besonderes Augenmerk sollte bei der Planung auch die Beetplanung im Nutzgarten haben und Neuanlagen von Beeten.
Die Planung im Nutztiergarten greifen wir im Februar nochmal genauer auf.

Dezember 2020



2020

Was für ein Jahr…

Man kann getrost sagen,

dass uns dieses Jahr in Erinnerung bleiben wird.

Besonders in einem Jahr,
wie dieses, das geprägt ist von negativen Nachrichten,

bedanken wir uns ganz besonders bei Ihnen!

Für die tolle Zusammenarbeit, für ihre Ideen,

die wir für Sie verwirklichen dürfen.

DANKE

Wir wünschen ihnen einen schöne Adventszeit,

besinnliche Feiertage und, dass das

neue Jahr viele schöne Momente für Sie bereit hält.

Wir freuen uns auf ein gemeinsames Jahr 2021,

              Ihr Team von

Forst-Garten-Krinninger

Im Winter gibt es nicht zu tun im Garten?

Wer das glaubt, hat weit gefehlt…

Da das Wetter auch in unseren Breitengraden im Dezember keine schließende Schneedecke garantiert, können bzw. müssen auch im Winter noch einige Sachen erledigt werden.

Im Nutzgarten haben wir nach wie vor an frostfreien und wärmeren Tagen zu ernten. Ernten im Dezember? Ja, wer voraus schauend im November noch Feldsalat ins Gewächshaus gesäht hat, kann diesen bereits Mitte/ Ende Dezember ernten. Ebenfalls ausgraben kann man die in Dauerkultur gehaltenen Topinambur ernten und so, frisches Gemüse aus dem heimischen Garten auf den Tisch bringen.

Bevor der Winter den Garten in weiß hüllt, sollten Immergrüne (Buchs, Eibe, Thuja,… ) die besonders weit gefächert wachsen, oder in Solitärstellung stehen zusammen gebunden werden um Schneebruch zu vermeiden.

Im Gemüsegarten sollten die Beete umgebraben werden, damit der Frost die Bodenstruktur auflockern kann. Bei dieser Gelegenheit empfiehlt sich einen ph wert Test durchzuführen und den Boden gegebenenfalls zu kalken.

Kalkgaben sind fällig, wenn der pH-Wert von

  • Sandböden unter 5,5,
  • sandig-lehmigem Böden unter 6,5 und
  • Lehmböden unter 7 liegt.

November 2020

Der Frost klopft an und überzieht unseren Garten mit dem ersten Hauch seines weißen Kleides.

Doch was bedeutet das nun für uns im Garten? Welche Arbeiten stehen noch an?

  • Sommerblühende Zwiebelblumen wie Dahlien, Calla, Gladiolen,… werden nun an einem sonnigen Tag morgens ausgegraben, tagsüber zum leichten abtrocknen in die Sonne gelegt und abends von Erde befreit. Diese Zwiebeln, anschließend kopfüber noch etwa 1 Woche an einen trockenen kühlen Ort hängen, damit die Kraft aus dem Grün in die Zwiebel zieht, bevor wir dies abschneiden und die Zwiebeln in Kisten einschichten und einlagern.
  • Frostempfindliche Bäume (Mandelbaum, Pfirsich,…) die in den ersten beiden Standjahren sind, werden in Pflanzenvlies oder Jute gepackt. Gut geeignet hierfür ist ein Sack, der ausreichend breit ist zum überstülpen. Wichtig ist hierbei, dass die Veredelungsstelle abgedeckt ist.
  • Rosen schneiden bevor der Frost kommt.
    Die Beet-/ Edelrosen werden auf vier bis sechs Augen gekürzt
    Zwergrosen etwa um die Hälfte zurück nehmen, Schnitt erfolgt immer über einem Auge
    öfterblühende Strauchrosen: Alte Triebe, die über vier Jahre alt sind, werden komplett entfernt. Lassen Sie ein Grundgerüst an Trieben stehen und kürzen Sie die anderen um etwa ein Drittel.
    einmalblühende Strauchrosen: Nur alte Triebe, bzw. kranke entfernen. Der Rest bleibt, da sonst die Blüte im folge Jahr ausfällt.
    Hochstammrosen werden auf 1/3 eingekürzt und ausgelichtet, damit sich die Äste nicht kreuzen.
    öfterblühende Kletterrosen kürzt man auf 2 bis 4 Augen ein
    einmalblühende Kletterrosen hingegen nur direkt nach der Blüte auf die Hälfte einkürzen!
  • Veredelte Rosen werden etwa 15 cm hoch angehäufelt. Dadurch bleibt die Veredelungsstelle geschützt.
  • Das gleiche machen wir mit Wein. Auch dieser wird bis über die Veredelungsstelle angehäufelt. Am besten mit Kompost, den man im Frühjahr einfach über den Wurzelbereich wieder verteilen kann.
  • Pfingstrosen abschneiden. Anders als bei den meisten Stauden im Garten, müssen Stauden- Pfingsrosen abgeschnitten werden, sobald die Blätter anfangen gelb/braun zu werden. Dies passiert um das Infektionsrisiko mit Grauschimmel zu verringern. Die Blätter entsorgen wir in den Restmülltonne. Wichtig nach dieser Schnittmaßnahme ist, dass auch das Werkzeug desinfiziert wird, damit der Pilz nicht auf andere Pflanzen übertragen werden kann.